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Ein ungewöhnliches Kulturprojekt bringt derzeit prähistorische Geschichte in das Bergische Land. Auf dem Gelände am Wuppertaler Gaskessel ist bis zum 2. November 2025 eine originalgetreue Nachbildung des weltberühmten Steinkreises von Stonehenge zu sehen. Die Freiluftinstallation ergänzt das bestehende Angebot des Visiodroms um ein außergewöhnliches Ausstellungserlebnis, das historische Dimensionen mit moderner Industriekulisse verbindet.
Ein Steinkreis auf 51,2 Grad Nord
Der Nachbau wurde in Originalgröße auf dem Parkplatz neben dem Gaskessel errichtet. Die Wahl des Standortes ist dabei kein Zufall: Sowohl Wuppertal als auch das englische Stonehenge liegen nahezu exakt auf dem 51,2. Breitengrad nördlicher Breite. Diese geografische Parallele bildet den Ausgangspunkt für das Kunst- und Kulturprojekt „Verbunden durch den Horizont“, das sich mit Fragen nach den kulturellen und geistigen Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzt.
Kulturelle Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Ausstellung lädt Besucher dazu ein, die Faszination der jungsteinzeitlichen Monumente in neuem Kontext zu erleben. Zwischen den historischen Dimensionen des Steinkreises und der industriellen Architektur des Gaskessels entsteht ein spannender Dialog zwischen uralter Symbolik und moderner Technik. Ziel des Projekts ist es, den historischen Ursprung von Stonehenge erlebbar zu machen und gleichzeitig die zeitlose Bedeutung solcher Bauwerke für das Verständnis menschlicher Kultur aufzuzeigen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Die Stonehenge-Ausstellung ist mittwochs bis sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Im Visiodrom selbst läuft parallel die Ausstellung „Van Gogh – The Immersive Experience“, die von 10 bis 18 Uhr besucht werden kann. Für beide Erlebnisse wird ein Kombiticket zum Preis von 22 Euro angeboten.
Mit der temporären Installation erhält Wuppertal ein kulturelles Highlight, das uralte Geschichte mit zeitgenössischer Präsentation verbindet – und den 51. Breitengrad zu einer symbolischen Achse zwischen England und dem Bergischen Land werden lässt.
