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Der Wagenpark der Wuppertaler Stadtwerke hat im Laufe der Jahrzehnte mehrfach sein Erscheinungsbild verändert. In den 1970er Jahren dominierten beige Fahrzeuge mit grünen Streifen, bevor die Busse die orange-blaue Gestaltung der Schwebebahn übernahmen. Ab den 1990er Jahren prägten lichtgraue Busse mit blauen Streifen das Bild auf den Stadtlinien, während die neu eingeführten CityExpress-Fahrzeuge durch markante orangefarbene Streifen auffielen. Seit den 2010er Jahren setzt das Unternehmen auf ein einheitliches Design in hellblau.
Neben dem äußeren Erscheinungsbild hat sich vor allem die Technik grundlegend weiterentwickelt. Die bedeutendste Neuerung im vergangenen Jahrzehnt ist die Einführung von Wasserstoffbussen. Diese Fahrzeuge zeichnen sich durch den Einsatz von Brennstoffzellentechnologie aus, die emissionsfrei arbeitet und somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet.
Eine Besonderheit des Wuppertaler Modells ist die Eigenproduktion von Wasserstoff im Konzernverbund. Ein Teil des benötigten Bedarfs entsteht durch die Nutzung von Strom aus der thermischen Abfallverwertung der Abfallwirtschaftsgesellschaft. Damit wird nicht nur eine klimafreundliche Antriebstechnik etabliert, sondern auch eine geschlossene regionale Wertschöpfungskette aufgebaut.
Mit derzeit 52 Fahrzeugen verfügt Wuppertal über eine der größten Wasserstoffbusflotten in Deutschland. Die Stadtwerke nehmen damit eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Mobilitätswende ein und zeigen, wie nachhaltiger öffentlicher Nahverkehr praktisch umgesetzt werden kann.
