|
Wuppertal – In einem gemeinsamen Forschungsprojekt setzen sich die Bergische Universität Wuppertal und die Polizei Düsseldorf mit dem Verhältnis muslimischer Frauen zur Polizei auseinander. Im Fokus steht dabei insbesondere die Frage, wie das Vertrauen in die Arbeit der Sicherheitsbehörden gestärkt werden kann – vor allem in Situationen häuslicher Gewalt.
Ausgangspunkt des Projekts sind konkrete Erfahrungen von Betroffenen, die exemplarisch ausgewertet werden. Auf Basis dieser Fallanalysen sollen praxisnahe Empfehlungen entwickelt werden, die eine kultur- und religionssensible Kommunikation fördern. Ziel ist es, bestehende Hürden im Kontakt zwischen Polizei und muslimischen Frauen zu identifizieren und abzubauen.
Gefördert wird das Vorhaben durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Projektverantwortlichen legen besonderen Wert darauf, gesellschaftliche Diversität in polizeilichen Strukturen stärker zu berücksichtigen und mögliche Vertrauensdefizite mit wissenschaftlich fundierten Ansätzen zu adressieren.
