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Wuppertal – Ein 21-jähriger Mann aus Wuppertal ist vom Landgericht wegen besonders schweren Raubes verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte vor zwei Jahren gemeinsam mit einem bislang unbekannten Mittäter einen Paketboten in einem Hausflur überfallen hat.
Dem Urteil zufolge bedrohte der damals 19-Jährige den Zusteller mit einer Gaspistole und setzte Pfefferspray ein, um dem Opfer ein Paket zu entreißen, das für eine Zustellung in dem Gebäude vorgesehen war. Der Überfall ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus, in dem der Bote gerade seine Arbeit verrichtete.
Als Konsequenz aus der Tat verhängte das Gericht eine Reihe von Auflagen: Der Verurteilte muss einen Freizeitarrest ableisten, zusätzlich 500 Stunden gemeinnützige Arbeit verrichten und eine Beratung im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit in Anspruch nehmen.
Die Ermittlungen zu dem flüchtigen Komplizen dauern an.
