Die Stadtverwaltung beabsichtigt, auch für das kommende Schuljahr 2026/27 ein vorgezogenes Anmeldeverfahren für weiterführende Schulen durchzuführen. Bereits in diesem Jahr wurde das Verfahren erstmals schulformübergreifend eingeführt – mit positiven Ergebnissen: Innerhalb des sechswöchigen Anmeldezeitraums konnte allen Kindern ein Schulplatz zugewiesen werden.
Zuvor galt das vorgezogene Verfahren ausschließlich für Gesamtschulen. Anmeldungen an anderen Schulformen erfolgten stets zeitversetzt – in der Regel drei Wochen später. Diese zeitliche Staffelung hatte in der Vergangenheit wiederholt organisatorische Schwierigkeiten und Unsicherheiten bei der Schulplatzvergabe zur Folge.
Der Schulausschuss hat daher beschlossen, das vorgezogene Anmeldeverfahren künftig dauerhaft auf alle Schulformen auszuweiten. Der Stadtrat muss diesem Beschluss jedoch noch formell zustimmen. Anschließend ist eine Genehmigung durch die Bezirksregierung erforderlich. Diese wird in der Regel erteilt, wenn eine erhöhte Nachfrage an bestimmten Schulen oder Schulformen absehbar ist und eine frühzeitige Planung notwendig erscheint.
Die Entscheidung soll langfristig zu mehr Planungssicherheit für Eltern, Schüler und Schulen beitragen und Engpässe im Vergabeverfahren vermeiden.
Stadt plant erneut vorgezogene Schul-Anmeldungen
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