Wuppertal – Der frühere Bundespräsident Christian Wulff hat am Freitag, 6. Juni 2025, das Missionshaus der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in der Rudolfstraße in Wuppertal besucht. Im Zentrum des rund zweistündigen Aufenthalts stand der Austausch über das Engagement der Organisation im Bereich der Anti-Rassismusarbeit sowie der interkulturellen Bildungsarbeit.
Der Besuch war Ergebnis einer vorhergehenden Begegnung zwischen Christian Wulff und Sarah Vecera, Referentin der VEM für Rassismus- und Diversitätsfragen, beim Evangelischen Kirchentag in Hannover. In Wuppertal wurde der dort begonnene Dialog in vertiefter Form fortgeführt.
Im historischen Barmer Missionshaus traf Wulff auf den Generalsekretär der VEM, Dr. Andar Parlindungan, sowie auf Sarah Vecera und Baraka Lwakatare, Referent für Drittmittel und Controlling. Der inhaltliche Schwerpunkt lag auf der Auseinandersetzung mit strukturellem Rassismus in Kirche und Gesellschaft, ergänzt durch die internationale Perspektive der VEM und deren konkrete Bildungs- und Fördermaßnahmen.
Wulff würdigte das internationale und praxisorientierte Vorgehen der VEM im Kampf gegen Rassismus und betonte die Bedeutung dieses Engagements für Kirche, Politik und Gesellschaft. Die Gastgeber zeigten sich erfreut über das Interesse an ihrer Arbeit und werteten den Besuch als wichtiges Signal für die gesellschaftliche Relevanz von Antirassismus-Initiativen.
Ehemaliger Bundespräsident Wulff besucht VEM in Wuppertal – Fokus auf Anti-Rassismusarbeit
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