Ausgezeichnete Cellistinnen und Cellisten beim Lions-Musikpreis in Wuppertal

von Daniel Dragon



Wuppertal – Der Lions-Musikpreis im Distrikt Westfalen-Ruhr wurde in seiner 30. Auflage erneut in Zusammenarbeit mit der Bergischen Musikschule veranstaltet und fand zum dritten Mal in Wuppertal statt. Im Mittelpunkt des diesjährigen Wettbewerbs stand das Violoncello, dem sich eine Reihe hochbegabter junger Musikerinnen und Musiker widmete.

Insgesamt nahmen neun Talente im Alter zwischen zehn und 23 Jahren teil, darunter viele Stipendiatinnen und Studierende nordrhein-westfälischer Musikhochschulen. Sie beeindruckten sowohl das Publikum als auch die Fachjury mit ihrem musikalischen Können und künstlerischer Ausdruckskraft.

Den mit 1.000 Euro dotierten ersten Preis sicherte sich Maria Bovensmann aus Dortmund. Der zweite Preis, verbunden mit einem Preisgeld von 750 Euro, ging an Leon Capar aus Wuppertal. Capar, der seine musikalische Ausbildung an der Bergischen Musikschule begann, repräsentierte zugleich das gastgebende Institut, das in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert. Alexandra Althoff, ebenfalls aus Dortmund, wurde für ihre Darbietung mit dem dritten Preis und 500 Euro ausgezeichnet.

Ein besonderes Augenmerk galt dem Nachwuchs: Die zehnjährige Wuppertalerin Noémi Sandoz wurde für ihr herausragendes Talent mit dem von der Firma Coroplast gestifteten Förderpreis geehrt. Ihre Leistung setzte ein starkes Zeichen für die musikalische Zukunft der Region.

Mit einem vielseitigen und qualitativ anspruchsvollen Wettbewerb unterstrich die Veranstaltung einmal mehr die Bedeutung der musikalischen Nachwuchsförderung. Der Lions-Musikpreis hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als feste Größe im Kulturleben des Distrikts etabliert und bot auch in diesem Jahr eine eindrucksvolle Plattform für junge Solistinnen und Solisten.

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