Wuppertal – Nach einem Vorfall an einer Gesamtschule im Stadtteil Barmen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen einen 39-jährigen Tatverdächtigen wegen des Verdachts auf versuchte gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen das Waffengesetz.
Am Dienstagmittag, dem 9. April 2025, wurde die Polizei gegen 13:00 Uhr über beschädigte Fensterscheiben an der betreffenden Schule informiert. Bei der Begutachtung durch Einsatzkräfte vor Ort wurden an zwei Fenstern Beschädigungen festgestellt, die auf Schussabgaben hindeuten. Die kriminaltechnische Untersuchung förderte eine rund zehn Millimeter große Stahlkugel zutage, die sich im unmittelbaren Bereich eines der beschädigten Fenster befand.
Die Spurensicherung und erste Ermittlungen deuteten darauf hin, dass die Schüsse aus einem gegenüberliegenden Wohngebäude abgegeben worden sein könnten. Im Zuge weiterer Nachforschungen konnten zwei Appartements in dem betreffenden Gebäude als potenzielle Tatorte identifiziert werden.
Ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung eines 39-jährigen Mannes wurde daraufhin von einem Richter erlassen und von den Einsatzkräften vollstreckt. Dabei wurden diverse Gegenstände mit möglichem Bezug zur Tat sichergestellt, darunter ein Schlagring, zwei Einhandmesser, vier Reizstoffsprühgeräte sowie eine Patrone im Kaliber 9 mm.
Ob und in welchem Umfang der sichergestellte Mann tatsächlich für die Schussabgaben und die damit verbundenen Gefährdungen verantwortlich ist, bleibt Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Behörden prüfen derzeit sämtliche Spuren und Hinweise, um den Tathergang umfassend aufzuklären.
Ermittlungen nach mutmaßlichem Angriff auf Gesamtschule in Wuppertal-Barmen
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