Stadt startet Parkraum-Untersuchung zur Buga 2031

von Bea Roth
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Die Stadt trifft Vorbereitungen für ein umfassendes Mobilitäts- und Verkehrskonzept zur Buga 2031. Eine aktuelle Bestandsanalyse von Infrastruktur und Mobilitätsangebot ist nun der erste Schritt, eine Parkraumuntersuchung in den Gebieten rund um die Buga Kernareale wurde beauftragt.
In den sechs betroffenen Stadtteilen Tesche, Lüntenbeck, Dichterviertel, Nützenberg, Brill und Zoo wird zunächst der Ist-Stand der Park-Infrastruktur aufgenommen. Hierzu werden Mitarbeitende des Gutachterbüros durch die Gebiete laufen und fahren, um Parkflächen und -beschilderungen aufzunehmen, Fotos und Pläne werden angefertigt. Dies erfolgt gemäß Datenschutzverordnung, es werden auch keine Maßnahmen gegen Falschparkende ergriffen.
Das Zooviertel wird dabei detaillierter betrachtet: Hier sind bereits große „Verkehrserzeuger“ wie Zoo, Stadion und Technische Akademie vorhanden. Mit den künftigen Besuchermagneten Seilbahn und Hängebrücke über die Wupperpforte kommen neue hinzu, die auf ein denkmalgeschütztes Gründerzeitviertel mit wenigen privaten Stellplätzen treffen. Daher parken viele Anwohnende bereits im öffentlichen Straßenraum. Im Mai werden im Zooviertel zusätzlich auch die aktuell parkenden Fahrzeuge erhoben; erweitert wird die Erhebung durch eine Befragung der Zoogäste zu ihrem Anreiseverhalten.

Ist der aktuelle Status Quo erfasst, werden Strategien zum Schutz der Anwohnenden sowohl während der Buga als auch danach erarbeitet. Die Parkraumuntersuchung wird durch Ergebnisse einer umfangreichen Verkehrsuntersuchung in Vohwinkel ergänzt, die im Kerngebiet von Vohwinkel sowie auf dem P&R-Parkplatz den Ist-Zustand untersucht. Diese Bestandsaufnahme wird ebenfalls im ersten Halbjahr diesen Jahres stattfinden.
Während der Buga werden viele Menschen Wuppertal besuchen, dabei werden sie neben der Bahn auch private Pkw nutzen. Damit dieser Verkehr nicht zur Belastung der Wuppertalerinnen und Wuppertaler wird – besonders für jene, die nahe der Bugagelände wohnen oder arbeiten – werden schon jetzt Maßnahmen zum Schutz dieser Menschen getroffen.
Grundsätzlich sollen alle Gäste, die mit Pkw anreisen, zu großen Parkflächen geleitet werden und dort parken. Erste Ideen dazu sind bereits vorhanden und werden in den kommenden Jahren ausgearbeitet sowie 2031 entsprechend vermarktet. Trotzdem müssen zusätzliche Parkverkehre in den betroffenen Stadtteilen ausgeschlossen werden. Diese würden die zum Teil engen Straßenräume beispielsweise im Briller oder im Zooviertel zusätzlich belasten. Mehr Pkw dort nehmen Platz weg, produzieren Lärm und Emissionen – schlicht: sie stören. Diese Beeinträchtigungen sollen möglichst gering gehalten werden.

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