FDP schickt Marcel Hafke ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters

von Daniel Dragon



Wuppertal – Die Wuppertaler FDP hat ihren Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Marcel Hafke als Kandidaten für die anstehende Oberbürgermeisterwahl nominiert. Auf dem Kreisparteitag und der Kreiswahlversammlung im Technologiezentrum W-tec erhielt der 43-Jährige am Samstag eine deutliche Mehrheit der Stimmen.

Klares Votum für Hafke

Hafke, der als einziger Kandidat antrat, konnte 45 von 49 Stimmen auf sich vereinen. Zwei Delegierte enthielten sich der Stimme. Bereits bei der OB-Wahl 2020 hatte er für die Liberalen kandidiert und im ersten Wahlgang 7,4 Prozent der Stimmen erreicht. Damals landete er auf dem dritten Platz hinter dem späteren Wahlsieger Uwe Schneidewind (CDU/Grüne) und dem SPD-Kandidaten Andreas Mucke, die anschließend in die Stichwahl einzogen.

In seiner Bewerbungsrede betonte Hafke die Notwendigkeit, verloren gegangenes Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die FDP zurückzugewinnen. Gleichzeitig verwies er auf zahlreiche Herausforderungen, die es in Wuppertal zu bewältigen gelte.

Kein Bündnis mit der CDU

Im Vorfeld der Wahl hatte die FDP Gespräche mit der CDU über eine mögliche gemeinsame Kandidatur geführt. Diese Verhandlungen blieben jedoch ohne Ergebnis, sodass Hafke nun eigenständig ins Rennen geht.

Bei der Wahl tritt er gegen Miriam Scherff (SPD), Matthias Nocke (CDU) und Dagmar Liste-Frinker (Grüne) an. Die Wahl verspricht damit eine spannende Auseinandersetzung zwischen den Bewerberinnen und Bewerbern der großen Parteien in Wuppertal.

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