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Die Suche nach einem Totalunternehmer für den Neubau der siebten Wuppertaler Gesamtschule geht in die zweite Runde. Von den insgesamt sechs Firmen, die Interesse an dem Projekt bekundet hatten, erfüllten aber nur fünf die Eignungskriterien – diesen wurden nun in der vergangenen Woche die Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Bis zum 7. Juli 2025 haben die Bewerber jetzt Zeit, ihre Angebote abzugeben. Wer am Ende des Vergabefahrens den Zuschlag erhält, hängt zur Hälfte vom Angebotspreis ab. Gewichtet wird aber auch die Qualität des Entwurfs: Wie gut wird der künftige Schulkomplex an der Bockmühle ins Quartier eingebunden? Wird der Raumbedarf zur Genüge abgedeckt? Wie werden die Beziehungen zwischen den einzelnen Funktionsbereichen hergestellt und wie gut ist die innere Erschließung des Gebäudes? Werden die Flächen effizient genutzt? Kann das Gebäude wirtschaftlich nachhaltig betrieben werden? Wie werden die Außenanlagen gegliedert und erschlossen? Und: Sind diese ökologisch nachhaltig angelegt?
Aufgabe des Totalunternehmers, der schließlich am Ende des Auswahlverfahrens den Zuschlag für das Bauvorhaben erhält, ist es einerseits, die Schule zu planen, zu bauen sowie einzuregeln und sie andererseits auch zu warten.
Der erste Bauabschnitt soll bereits zum Schuljahr 2029/2030 in die Nutzung gehen, das gesamte Bauvorhaben soll dann bis zum Sommer 2030 abgeschlossen sein. Allerdings müssen vor der finalen Übergabe des Grundstücks an den Totalunternehmer erst noch die Bestandsgebäude schadstoffsaniert und, abgesehen vom historischen Hauptgebäude, bis Mitte des kommenden Jahres zurückgebaut werden. Die ebenfalls erforderliche Bodensanierung soll bis zum März 2027 abgeschlossen sein.
