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Die Wuppertaler Kulturszene ist gefragt: Im Rahmen des Förderprojekts InnenBandStadt ruft die Stadt Akteurinnen und Akteure auf, Ideen für die künstlerische Gestaltung von insgesamt sechs Schaufenstern des ehemaligen Kaufhofs am Neumarkt einzureichen.
Die künstlerischen Arbeiten sollen unter dem Titel „Kunst ohne Konsum – Reichtum für die Sinne“ gestaltet werden. Außerdem sollen die künstlerischen Arbeiten Bezüge zur Historie des Kaufhof-Gebäudes oder zur Entwicklung der Elberfelder Innenstadt, beziehungsweise zur nachhaltigen Stadtentwicklung aufweisen. Gestaltet werden können die vier letzten Schaufenster des Kaufhof-Gebäudes in der Neumarktstraße Richtung Grünstraße sowie die zwei flachen Schaufenster in der Grünstraße. Die vier Fenster zur Neumarktstraße lassen auch dreidimensionale Beiträge zu, bei den beiden zur Grünstraße sind nur zweidimensionale Fensterbeklebungen möglich.
Die Ideen für die Gestaltung der Schaufenster können jeweils nur für ein Schaufenster eingereicht werden und müssen eine der beiden Kategorien A (Neumarktstraße) oder B (Grünstraße) zugeordnet sein. Aufgerufen zur Teilnahme sind alle Künstlerinnen und Künstler sowie Künstlerkollektive und künstlerische Vereine aus Wuppertal.
Die siebenköpfige Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Ressorts Stadtentwicklung, des Kulturbüros, des Von der Heydt-Museums, der Bergischen Uni sowie der Freien Szene, wählt Ende April aus den eingegangenen künstlerischen Ideen insgesamt sechs Vorhaben aus.
Ebenso entscheidet das Auswahlgremium über die Zuordnung der einzelnen Fenster mit Blick auf die gesamte künstlerische Gestaltung. Die insgesamt sechs künstlerisch gestalteten Schaufenster sollen dann von Anfang Juni bis etwa Ende Oktober von außen für die Öffentlichkeit sichtbar sein. Für die vier großen Fenster stehen je 4.500 Euro für alle anfallenden Kosten zur Verfügung, für die beiden kleineren Schaufenster jeweils 1.500 Euro. Finanziert wird die Schaufenstergestaltung über das Förderprojekt InnenBandStadt, im Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.
Erforderlich sind folgende Unterlagen:
- Projektbeschreibung (max. 2 DIN A4 Seiten)
- Zuordnung in Kategorie A (Neumarktstraße) oder B (Grünstraße)
- künstlerische Lebensläufe der beteiligten Personen/Beschreibung der Initiative
- Kostenkalkulation
- Umsetzungsplan (Skizzierung der Realisierung des Vorhabens)
Weitere Informationen zu den Rahmenbedingungen, der Ideeneinreichung sowie Lage- und Zeitpläne zum Download gibt es hier – Ideen sind ausschließlich online bis spätestens zum 13. April einzureichen an die Email-Adresse: Melanie.Sauerwein(at)Stadt.Wuppertal.de
