Wupperverband baut neues Betriebsgebäude an der Bever-Talsperre

Die Bever-Talsperre aus der Luft (Foto: Wupperverband/Peter Sondermann)

Das Betriebsgebäude des Wupperverbandes an der Bever-Talsperre wird neu gebaut, dies teilte der Wupperverband in einer Pressemeldung Anfang der Woche mit. Das in die Jahre gekommene, alte Gebäude entsprach nicht mehr den heutigen betrieblichen Anforderungen. Es ist bereits leergeräumt und die Baustelle ist eingerichtet.
Seit Dienstag, den 10. Februar, erfolgt nun die Entkernung und im Anschluss daran die manuelle Entfernung der Dachpappe. Ab etwa Mitte März wird dann ein Bagger mit einer Abbruchzange nach und nach die Betonmauern des bisherigen Baus abtragen. Nach jetzigem Sachstand startet der Neubau dann im 2. Halbjahr 2025, die Fertigstellung ist für 2027 geplant.
In dem neuen Gebäude sollen zusätzlich zum Betriebspersonal der Bever-Talsperre zwei Instandhaltungseinheiten des Talsperrenbetriebs zusammengezogen werden: die Fachleute für Elektronische Mess-, Steuer- und Regeltechnik von der Wupper-Talsperre und die Fachleute für Stahlwasserbau von der Bever-Talsperre. Durch die Zentralisierung kann der Wupperverband Prozessabläufe verbessern und Wegezeiten zu den oberbergischen Talsperren verkürzen. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist, dass auf die Bürocontainer am räumlich begrenzten Betriebsstandort Wupper-Talsperre verzichtet werden kann.

Zudem werden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Interessengemeinschaft Bever-Talsperre an diesem Standort ihr Büro erhalten. Darüber hinaus entsteht ein Raum für Führungen, Fachtermine und Workshops an der viel besuchten Talsperre.
Beim neuen Gebäude werden die Vorgaben des Klimaschutzgesetzes für Bauten aus öffentlicher Hand berücksichtigt – so wird der Energieverbrauch reduziert und komplett auf den Einsatz fossiler Brennstoffe verzichtet. Die zukünftige Wärmeversorgung erfolgt vollständig durch Luft-Wasser-Wärmepumpen. Die benötigte elektrische Energie wird über die Wasserkraftanlage der Bever-Talsperre und sowie über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach bereitgestellt. Zudem werden vier Ladeplätze für E-Fahrzeuge installiert.
Auf der Privatstraße, die zum Betriebsgebäude und zum Standort der DLRG führt, wird während der Bauzeit Baustellenverkehr unterwegs sein. Spaziergängerinnen und Spaziergänger werden gebeten, sich hier umsichtig zu verhalten. Am Anfang und am Ende der Straße werden Schilder aufgestellt, die auf den Baustellenverkehr hinweisen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 5,97 Millionen Euro.

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