Wuppertal setzt mit Trauerbeflaggung Zeichen des Gedenkens an Kriegsbeginn

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Mit Trauerflor versehene Fahnen vor dem Rathaus im Stadtteil Barmen erinnern am 24. Februar an den Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine vor vier Jahren. Die auf halbmast gesetzten Flaggen stehen als sichtbares Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Krieges und an das anhaltende Leid der Zivilbevölkerung.
Die Stadt versteht die Beflaggung als bewusstes Signal der Solidarität und als Hinweis auf die tiefgreifende politische und gesellschaftliche Zäsur, die der Kriegsbeginn für Europa bedeutete. Zugleich wird an die zahlreichen Menschen erinnert, die seitdem Schutz in der Stadt gefunden haben.
Bürgermeisterin Miriam Scherff ordnet die Geste als Ausdruck kommunaler Verantwortung und Mitgefühls ein. Das sichtbare Zeichen gehe über eine formale Protokollhandlung hinaus und solle die Verbundenheit mit den Betroffenen des Krieges sowie mit den in Wuppertal aufgenommenen Geflüchteten verdeutlichen.
Ergänzend zu dem stillen Gedenken ist für den Nachmittag eine öffentliche Mahnwache vorgesehen. Die Wuppertaler Solidargemeinschaft organisiert gemeinsam mit der Stadt eine Zusammenkunft um 17 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz. Neben Wortbeiträgen sind auch musikalische Elemente geplant, darunter ukrainische Lieder, die die kulturelle Verbundenheit mit den Menschen im Kriegsgebiet und den in Wuppertal lebenden Ukrainern unterstreichen sollen.

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