Wuppertal – Die Wirtschaftsjunioren Wuppertal (WJ) sprechen sich deutlich für den von CDU und SPD auf Bundesebene eingebrachten Vorschlag aus, Gastronomiebetriebe und Einzelhandelsunternehmen gesetzlich zur Annahme digitaler Zahlungsmethoden zu verpflichten. Aus Sicht des Netzwerks sei dieser Schritt ein notwendiger Beitrag zur wirtschaftlichen und digitalen Modernisierung Deutschlands.
Der Vorstand der WJ sieht in der verpflichtenden Einführung elektronischer Bezahloptionen eine Maßnahme mit mehrfach positiver Wirkung: Sie könne nicht nur die Transparenz und Effizienz im Zahlungsverkehr steigern, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen stärken. Vor allem im internationalen Vergleich müsse Deutschland aufholen, so die Einschätzung des Gremiums.
Bereits vor Beginn der jüngsten Koalitionsverhandlungen hatten Vertreter der Wirtschaftsjunioren das Thema im Dialog mit den Wuppertaler Bundestagsabgeordneten platziert. Auch im bevorstehenden Kommunalwahlkampf wollen die Mitglieder weiter für eine gesetzliche Regelung werben.
Darüber hinaus signalisiert die Organisation ihre Bereitschaft, aktiv zur Umsetzung beizutragen. Die Wirtschaftsjunioren sprechen sich dafür aus, Wuppertal oder das Bergische Städtedreieck als Modellregion für die Einführung entsprechender gesetzlicher Vorgaben auszuwählen.
Der Vorstand der WJ setzt sich derzeit aus Geschäftsführer Oliver Kaufhold sowie den Kreissprechern Sebastian Kremer (2024), Thuvaragan Nesapalan (2023) und Gottfried Engendahl (2025) zusammen.
Wirtschaftsjunioren Wuppertal befürworten gesetzliche Pflicht zu digitalen Bezahlmöglichkeiten
wnwtal/CCA