Uwe Schneidewind blickt auf seine Amtszeit zurück – Abschied aus dem Rathaus steht bevor

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Wuppertal. Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit zieht Oberbürgermeister Uwe Schneidewind eine gemischte Bilanz seiner fünf Jahre an der Spitze der Stadt. In einem Gespräch mit Radio Wuppertal sprach er über die besonderen Herausforderungen, die seine Amtsperiode geprägt haben – allen voran den schwierigen Start inmitten der Corona-Pandemie.

Der Beginn seiner Amtszeit sei unter den damaligen Bedingungen außergewöhnlich schwierig gewesen. Als in Wuppertal noch weitgehend unbekannte Persönlichkeit habe er in den ersten Monaten kaum Gelegenheit gehabt, die Bürger direkt kennenzulernen oder in den Austausch zu treten. Diese fehlende Nähe habe sich später kaum vollständig aufholen lassen, so Schneidewind rückblickend.

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sieht der scheidende Oberbürgermeister auch viele positive Entwicklungen während seiner Amtszeit. Besonders der erfolgreiche Bürgerentscheid für die Austragung der Bundesgartenschau 2031 sei für ihn ein bedeutender Moment gewesen. Das Projekt werde, so ist er überzeugt, langfristig zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Attraktivität Wuppertals beitragen.

Wie es für ihn persönlich nach dem Ausscheiden aus dem Amt weitergeht, steht nach eigenen Angaben noch nicht fest. Eine Rückkehr in die aktive Politik schließt Schneidewind jedoch aus. Er habe in den vergangenen Jahren erkannt, dass dieses Umfeld nicht seinem beruflichen und persönlichen Selbstverständnis entspreche.

Schneidewind bleibt noch bis zum Ende dieser Woche im Amt. Seine Nachfolgerin, Miriam Scherff, wird am kommenden Montag offiziell vereidigt und die Amtsgeschäfte übernehmen.

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