Biophotonen als Spur chemischer Prozesse
Der menschliche Körper sendet ununterbrochen schwache Lichtsignale aus. Verantwortlich dafür sind winzige chemische Reaktionen, die bei der Energiegewinnung in den Zellen entstehen. Die dabei freigesetzten sogenannten Biophotonen sind für das bloße Auge nicht erkennbar, da ihre Intensität rund tausend Mal geringer ist als die Schwelle menschlicher Wahrnehmung.
Nachweis durch moderne Forschung
Erst mit hochsensiblen Kameras gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, diese Strahlung sichtbar zu machen. Besonders intensiv ist sie im Bereich des Gesichts und des Oberkörpers zu beobachten – dort, wo die Stoffwechselaktivität besonders hoch ist. Die Forschung nutzt diese Erkenntnisse, um Rückschlüsse auf biologische Abläufe und mögliche Zusammenhänge mit oxidativem Stress zu ziehen.
Ein Phänomen auch an der Wupper
Ob in Tokio, New York oder Wuppertal: Dieses kaum wahrnehmbare Leuchten begleitet jeden Menschen – Tag für Tag, ohne Ausnahme. Auch die Wuppertalerinnen und Wuppertaler tragen somit eine unsichtbare Lichtspur in sich, die sie ständig umgibt. Im Alltag bleibt das unbemerkt, da keine technische Möglichkeit existiert, es ohne Spezialgeräte sichtbar zu machen.
Bedeutung für die Wahrnehmung
Das Phänomen verdeutlicht, dass unsere Sinne nur einen begrenzten Ausschnitt der Wirklichkeit erfassen. Während wir uns in Wuppertal mit sichtbaren Lichtern wie den Straßenlaternen, den Schaufenstern der Innenstadt oder den Beleuchtungen der Schwebebahn begnügen, existiert eine weitere, unsichtbare Ebene – ein leises Strahlen, das jeder Mensch in sich trägt.
Unsichtbares Leuchten des Menschen – auch in Wuppertal allgegenwärtig
Wtotal/CCA