Wie kommunale Klimapolitik sozial ausgewogen gestaltet und zugleich gesellschaftlich akzeptiert werden kann, stand im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts der Bergischen Universität Wuppertal. Unter dem Titel „Klima, soziale Gerechtigkeit und Akzeptanz“ hat ein interdisziplinäres Team aus dem Fachbereich Soziologie die Klimaschutz- und Klimaanpassungspolitik in Wuppertal und Solingen analysiert. Die Ergebnisse werden am 18. Dezember öffentlich vorgestellt und mit einem offenen Austausch verbunden.
Forschung zu Wahrnehmung und Umsetzung kommunaler Maßnahmen
Im Rahmen des vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales geförderten Projekts untersuchten die Forschenden, wie kommunale Klimamaßnahmen in beiden Städten geplant und umgesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der medialen Berichterstattung sowie auf der Frage, wie insbesondere von Armut betroffene Haushalte diese Maßnahmen wahrnehmen und bewerten.
Ziel des Projekts war es, praxisnahe Handlungsempfehlungen zu entwickeln, die sowohl soziale Gerechtigkeit berücksichtigen als auch die Akzeptanz in der Bevölkerung stärken. Auf dieser Grundlage wurden Ansätze erarbeitet, wie kommunale Klimapolitik langfristig wirksam und gesellschaftlich tragfähig gestaltet werden kann.
Öffentliche Präsentation und Austausch an der Universität
Die Abschlussveranstaltung findet am 18. Dezember im Bergischen Zimmer der Universität Wuppertal auf dem Campus Grifflenberg statt. Ab 16.15 Uhr ist ein offener Austausch vorgesehen, bevor ab 18.15 Uhr die Projektergebnisse vorgestellt werden. Eingeladen sind insbesondere Interessierte aus Wuppertal und Solingen sowie alle, die sich mit kommunaler Klimapolitik und ihren sozialen Auswirkungen befassen.
Uni-Projekt untersucht gerechte Klimapolitik in Wuppertal und Solingen
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