Südpudu-Männchen „Helmut“ und „Achilles“ sind die neuen Bewohner von Aralandia

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Der Grüne Zoo und natürlich auch die Besucherinnen und Besucher können sich über zwei neue Bewohner von Aralandia freuen: Seit kurzem erkunden die beiden Südpudu-Männchen „Helmut“ und „Achilles“ den Außenbereich der begehbaren Voliere und leisten Südpudu-Männchen „Pedro“ Gesellschaft. „Pedro“ wurde im Juni 2023 im Grünen Zoo Wuppertal geboren und lebt bereits seit einem Jahr in Aralandia, „Helmut“ stammt aus dem Zoo Schwerin, „Achilles“ reiste aus dem Zoo Halle nach Wuppertal.
Die drei gleichaltrigen Pudu-Männchen bilden eine sogenannte Bachelorgruppe, in der junge Böcke gemeinsam mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen leben, bis eine Zuchtgruppe des Europäischen Ex-situ-Programms (EEP) ein neues Männchen benötigt. In Aralandia leben die Pudus gemeinsam mit den Hyazinth-Aras, Sonnensittichen und Chileflamingos.

Mit diesen beiden Neuzugängen beheimatet der Grüne Zoo Wuppertal nun insgesamt 16 Südliche Pudus, denn neben der Bachelorgruppe in Aralandia leben auch noch mehrere Zuchtgruppen in verschiedenen anderen Anlagen des Zoos, wie zum Beispiel im Südamerikahaus.
Die Südpudus leben in den Wäldern Argentiniens und Chiles bis auf einer Höhe von 1.700 Metern. Mit einer Schulterhöhe von 35 bis 38 Zentimetern, einer Kopf-Rumpf-Länge von 80 Zentimetern, einer Schwanzlänge von circa zwei Zentimetern und einem Gewicht von sechs bis acht Kilogramm zählen sie zu den kleinsten Vertretern aus der Familie der Hirsche.
Durch Lebensraumzerstörung und Bejagung gehen die Bestände in ihrem natürlichen Habitat in den Bergwäldern der südamerikanischen Anden stark zurück, weswegen die Weltnaturschutzunion IUCN die Art als potenziell gefährdet einstuft.

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