Die Wuppertalerin Dörte Bald, alias „Dörte aus Heckinghausen“, hat am Mittwoch, den 4. Juni den Rheinlandtaler als Auszeichnung in der Kategorie Gesellschaft erhalten – die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro verbunden.
Dörte Bald ist seit 36 Jahren Dozentin für Sprecherziehung und Moderation. Sie begründete die Kulturwerkstatt in Elberfeld und rief Projekte wie die „Bergische Seifenoper“ oder die „Barmer Kirchenoper“ ins Leben. Zudem ist Bald im Organisationsteam von Barmen Urban ehrenamtlich engagiert. Der Landschaftsverband zeichnete Dörte Bald für „die Förderung der kulturellen Entwicklung und Bedeutung des Rheinlandes“ aus.
Ihre Kunstfigur „Dörte aus Heckinghausen“ entstand im Jahr 1992. Von 1999 bis 2004 entwickelte, schrieb und spielte sie in dieser Rolle mit Rainer Wolf die „Bergische Seifenoper“. Im März 2012 feierte die Kultfigur ihr Comeback mit der „Barmer Küchenoper“.
Bald studierte nach ihrem Studium der Sonderpädagogik Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Wuppertal, wo sie seit 1999 als Dozentin tätig ist. Sie arbeitet als Gesangslehrerin, Rezitatorin und Sängerin von Pop bis Klassik und leitet verschiedene Musiktheaterprojekte zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in Schulen und Jugendzentren, für die sie darüberhinaus auch eigene Theaterstücke schreibt.
Mit den Kindern der Alten Feuerwache Wuppertal nimmt sie regelmäßig mit einem selbst entwickelten Musical am Jungen Theaterfestival der Stadt teil. 2014 gewannen Dörte Bald und ihr Team mit den Kindern der Alten Feuerwache den Preis „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ vom Bündnis für Demokratie und Toleranz.
Von 2009 bis 2012 moderierte sie in der Figur der Helga Mettel mit „bergischem Charme und Temperament“ die Musikalische Kaffeetafel in der Historischen Stadthalle Wuppertal.
Rheinlandtaler für „Dörte aus Heckinghausen“
Dörte aus Heckinghausen und Heidemarie von der Barmer Küchenoper (Foto: wuppertal-total.de)