Programm der Wuppertaler Bühnen: Im Kleinen das Große entdecken

Patrick Hahn_Sinfonieorchester Wuppertal © Uwe Schinkel

Die Wuppertaler Bühnen laden in der Spielzeit 2025/26 auf eine Reise ein im Kleinen das Große zu entdecken – mit „großer“ Oper, Dramen im Schauspiel und Klängen des Sinfonieorchesters.

Den Auftakt macht Rossinis Komödie „Il barbiere die Siviglia“ in der Regie von Marie Robert, als Koproduktion mit dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen ist das Musical „Das Licht auf der Piazza“ zu sehen. Phyllis Tates „The Lodger“ in der Regie von Greg Eldridge entführt das Publikum in die schauerliche Atmosphäre des viktorianischen Londons. In der Uraufführung „Tuffi“ von Christoph Ritter werden die OpernClubs Kids & Jugend unter Regie von Clara Freitag erstmals auf der großen Opernbühne in eigener Produktion spielen. Den Abschluss der Spielzeit macht die komische Oper „Der Florentiner Hut“ von Nino Rota. Zudem ist das Ensemble erstmals unter dem Titel „Ein Sommernachtslied“ beim Open Air auf dem Laurentiusplatz zu erleben.

Das Schauspiel unter Intendanz von Thomas Braus beleuchtet die Themen Familie und Heimat. Eröffnet wird die Spielzeit am 20. September mit der Adaption des Dogma Films „Das Fest“, am 11. Oktober folgt „Die Stunde da wir nichts voneinander wußten“. Das Familienstück zur Weihnachtszeit ist der Kinderbuchklassiker „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler, Becketts „Endspiel“ wird am 6. Dezember auf die Bühne gebracht. Die zweite Spielzeithälfte beginnt am 21. Februar mit „Der Sandmann“ nach E.T.A. Hoffmann. Hannah Frauenrath ist mit der Stückentwicklung „Home sweet Home“ ab 10. April zu sehen. In Kooperation mit dem FIDENA Festival für Figurentheater und Puppenspielkunst inszeniert Regisseurin Anne Mulleners „Das Tagebuch der Anne Frank“. Die letzte Premiere der Spielzeit ist am 20. Juni Kästners „Drei Männer im Schnee“.

Patrick Hahn als Generalmusikdirektor hat für seine Abschiedsspielzeit einen Konzertkalender vorgestellt, in dem er nochmal alle Register zieht. Wagners „Ring des Nibelungen“ als konzertante Aufführung in der Historischen Stadthalle; große und kleine, sinfonische, kammermusikalische, bekannte und weniger bekannte Werke der Musikgeschichte und -gegenwart; Meisterwerke von Beethoven, Händel, Tschaikowski und Prokofjew, musikalische Entdeckungen von Grażyna Bacewicz, Wynton Marsalis und Kurt Weill. Ehrengastdirigent Carl St. Clair hat Bernstein im Gepäck, Nikolai Rimski-Korsakow entführt mit „Scheherazade“ in orientalische Klangwelten. In seinen Abschiedskonzerten dirigiert Hahn im Juni 2026 Mahlers klanggewaltige 6. Sinfonie. Eröffnet wird die Spielzeit am 30. August mit dem traditionellen Opern Air Konzert.

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