Polizeiermittlungen nach Ausschreitungen beim WSV-Spiel

Daniel H/CCA


Nach den schweren Ausschreitungen rund um das Niederrheinpokalspiel des Wuppertaler SV in Meerbusch-Büderich prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft mögliche strafrechtliche Konsequenzen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch.

Die Begegnung im Stadion am Eisenbrand war am Wochenende von rund 1000 Zuschauern verfolgt worden, darunter etwa 400 Anhänger des WSV. Unmittelbar nach dem überraschenden Siegtreffer der Gastgeber und dem folgenden Schlusspfiff drang eine Gruppe Wuppertaler Fans auf den Rasen vor. Einsatzkräfte versuchten, die Personen wieder auf die Tribüne zurückzudrängen, was nur mit erheblichem Aufwand gelang.

Im weiteren Verlauf wurden Polizisten mit herausgerissenen Sitzschalen und metallenen Gegenständen beworfen. Zudem versuchten mehrere Personen, über die Balustraden in den Heimbereich zu gelangen. Die Polizei stoppte das gewaltsame Vorgehen unter Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray.

Das Stadion wurde daraufhin vollständig geräumt. Die beteiligten Randalierer brachte die Polizei in bereitgestellten Bussen zurück nach Wuppertal. Die Ermittlungen zu den Tatbeteiligten und zum genauen Ablauf der Ausschreitungen dauern an.

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