Menschenkette für Demokratie und Zusammenhalt in Wuppertal – Ein Zeichen gegen Rechtsextremismus

Wuppertal Hauptbahnhof (Foto: Achim Otto)

Unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt! Seite an Seite für Demokratie und Zusammenhalt!“ fand am Samstag, den 11. Januar 2025, eine Menschenkette in der Elberfelder Innenstadt statt. Veranstaltet wurde die Aktion von der Initiative „Omas gegen Rechts“, die mit der Veranstaltung ein starkes Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz setzen wollte.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich um 16 Uhr auf dem Vorplatz des Wuppertaler Hauptbahnhofs. Von dort aus formierte sich die Menschenkette, die – je nach Beteiligung – über die Alte Freiheit, den Kirchplatz und den Wall bis hin zum Laurentiusplatz reichte. Lichterketten und Schilder mit Botschaften für Demokratie und Mitmenschlichkeit prägten das Bild der Demonstration. Die Veranstalter betonten, dass keine Nationalflaggen oder Parteifahnen erwünscht seien, um ein überparteiliches Signal des Zusammenhalts zu senden.

Demokratie und Vielfalt stärken

Die Initiative „Omas gegen Rechts“ rief mit ihrem Aufruf nicht nur zur Teilnahme an der Menschenkette auf, sondern betonte die Bedeutung eines klaren Eintretens gegen Rechtsextremismus und für demokratische Werte. In ihrer Mitteilung heißt es, dass die Veranstaltung als Appell an die Wählerinnen und Wähler sowie an politische Entscheidungsträger verstanden werden solle. Ziel sei es, demokratische Parteien zu unterstützen und eine solidarische Gesellschaft zu fördern.

Die Organisatoren wiesen darauf hin, dass die Aktion auch im Kontext der aktuellen politischen Entwicklungen steht. Der Auftakt des Parteitags einer kontrovers diskutierten Partei fiel zeitlich mit der Veranstaltung zusammen, was den Appell der Initiative zusätzlich unterstrich.

Über die Initiative „Omas gegen Rechts“

Die Initiative „Omas gegen Rechts“ setzt sich seit ihrer Gründung für die Stärkung der Demokratie und den Abbau von Vorurteilen ein. Der eingetragene Verein, der seit 2020 offiziell besteht, unterstützt Projekte und Veranstaltungen, die auf die Gefahren von Faschismus, Rassismus und Antisemitismus aufmerksam machen. Dabei arbeitet der Verein ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis. Mit ihrem Engagement möchten die Mitglieder einen Beitrag zu einer toleranten und vielfältigen Gesellschaft leisten.

Die Initiative betont, dass sie parteiunabhängig arbeitet und sich für einen respektvollen Umgang miteinander sowie gegen jegliche Form der Diskriminierung einsetzt. Sie ruft Menschen aller Altersgruppen dazu auf, sich für die Werte der Demokratie einzusetzen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.

Gesellschaftliches Engagement gefragt

Die Menschenkette in Wuppertal war Teil eines größeren Engagements für demokratische Werte und gegen Ausgrenzung. Veranstaltungen wie diese sollen nicht nur Bewusstsein schaffen, sondern auch zum aktiven Mitwirken in der Gesellschaft anregen. Der Zuspruch und die breite Teilnahme zeigen, dass viele Menschen bereit sind, für Solidarität und Vielfalt einzutreten.

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