Wuppertal. Am 1. Juli 2025 präsentiert das Polizeipräsidium Wuppertal gemeinsam mit dem Verein Seitenblick e.V. ein bedeutendes Kunstwerk des Wuppertaler Künstlers Christian von Grumbkow. Die Veranstaltung findet um 16 Uhr im historischen Saal 300 des Präsidiums an der Friedrich-Engels-Allee statt. Medienvertreterinnen und -vertreter sind eingeladen, über die feierliche Vorstellung zu berichten.
Das Werk trägt den Titel „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und besteht aus vier großformatigen Leinwänden, jeweils 1,90 Meter mal 1,90 Meter. Es thematisiert die Bedeutung des ersten Artikels des Grundgesetzes vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte und stellt zugleich einen Appell an die Gegenwart und Zukunft dar.
Ermöglicht wurde die Umsetzung durch die Unterstützung der Enno und Christa Springmann-Stiftung. Der Verein Seitenblick e.V. konnte das Werk mit Hilfe dieser Förderung erwerben und stellt es dem Polizeipräsidium Wuppertal als Dauerleihgabe zur Verfügung. Es wird künftig im Saal 300 ausgestellt, einem geschichtsträchtigen Ort, der sowohl für die Zeit des Nationalsozialismus als auch für den demokratischen Neubeginn nach 1945 steht.
Die Kunstinstallation setzt ein bewusstes Zeichen im Spannungsfeld zwischen historischer Verantwortung und polizeilicher Gegenwartskultur. Sie erinnert an das Versagen staatlicher Institutionen in der NS-Zeit und unterstreicht zugleich die Verpflichtung zur Wahrung der Menschenwürde als unverrückbares Fundament des demokratischen Rechtsstaats.
Medienvertretende, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich vorab unter der Telefonnummer 0202 284 2011 oder per E-Mail an oeffentlichkeitsarbeit.wuppertal@polizei.nrw.de anzumelden.
Kunstprojekt im Polizeipräsidium Wuppertal: Neues Werk thematisiert Menschenwürde und historische Verantwortung
Daniel H/CCA