Am Sonntagmittag, den 12. Januar 2025, musste die Wuppertaler Feuerwehr zu einem Einsatz in einem Mehrfamilienhaus an der Brändströmstraße in Heckinghausen ausrücken. In der Küche einer Wohnung im vierten Obergeschoss war ein Brand ausgebrochen, der auf angebranntes Essen auf dem Herd zurückzuführen war.
Bewohner aus verrauchten Räumen gerettet
Die Feuerwehr wurde aufgrund der Meldung „Menschenleben in Gefahr“ alarmiert. Ein Einsatztrupp unter Atemschutz betrat das Gebäude und brachte die betroffene Person aus der stark verrauchten Wohnung ins Freie. Parallel dazu begannen die Einsatzkräfte, den Brand mit einem Kleinlöschgerät zu bekämpfen.
Lüftung und Sicherheitsmaßnahmen
Nachdem das Feuer schnell gelöscht war, wurde das Gebäude maschinell per Überdruck belüftet, um Rauchgase aus den Räumen zu entfernen. Anschließende Messungen ergaben keine bedenklichen Werte, sodass die Mieterinnen und Mieter des Hauses in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.
Verletzte Person in Krankenhaus gebracht
Die Bewohnerin der Brandwohnung wurde vor Ort vom Rettungsdienst untersucht und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wird unter anderem geprüft, ob sie eine Rauchgasvergiftung erlitten hat.
Sachschaden und Verkehrsmaßnahmen
In der Brandwohnung entstand durch Ruß und Löschwasser ein Sachschaden, dessen Höhe noch nicht beziffert werden kann. Die Wohnung musste jedoch nicht gesperrt werden. Während des Einsatzes war die Brändströmstraße zwischen der Heckinghauser Straße und der Widukindstraße vollständig gesperrt. Die Polizei und das Ordnungsamt regelten die Absperrungen, die Verkehrsbehinderungen blieben gering. Nach Abschluss der Arbeiten wurde der Bereich wieder freigegeben.
Feuerwehr mit hohem Einsatzaufkommen
Die Feuerwehr Wuppertal bewältigte am Wochenende insgesamt 103 Einsätze – bedingt durch Schnee und Glätte war sie stark gefordert. Der Brand in Heckinghausen konnte jedoch zügig und ohne größere Auswirkungen auf den weiteren Einsatzbetrieb abgearbeitet werden.