Das nennt man wohl eine Punktlandung: Alle Klassencontainer, die das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) bis zum Sommer an Grund- und Förderschulen aufstellen lassen sollte, können wie geplant zum neuen Schuljahr in Betrieb genommen werden.
An sieben Standorten wurde Raum für insgesamt elf zusätzliche Klassen und OGS-Gruppen für die nächsten beiden Einschulungsjahre geschaffen. An den Grundschulen Birkenhöhe und Sillerstraße sowie an der Corneliusschule am Schlüssel und an der Dependance der Fritz-Harkort-Schule am Siegelberg stehen nun jeweils zwei zusätzliche Klassenräume zur Verfügung. Auch an den Grundschulen Berg-Mark- und Rudolfstraße sowie an der Förderschule Ulle-Hees-Schule an der Rottscheidter Straße kann je eine Klasse mehr unterrichtet werden.
Die eingeschossigen Container sind qualitativ hochwertig und wurden für eine Standzeit von maximal fünf Jahren angemietet. Eingerichtet werden sie vom Einrichtungsmanagement der Stadt, das Amt für Informationstechnik und Digitalisierung stattet sie mit interaktiven Tafeln aus. Um den Platzbedarf des Stadtbetriebs Schulen angesichts der steigenden Grundschülerzahlen und der Ganztagsbetreuung sicherzustellen, hatte das Gebäudemanagement der Stadt mit der Unterstützung eines Beratungsunternehmens untersucht, an welchen Standorten zusätzlicher Schulraum über eingeschossige Container geschaffen werden könnte.
Der Rat der Stadt hatte im November 2024 den Vorschlägen zugestimmt. Mit knapp zwei Millionen Euro bleiben die Gesamtkosten deutlich unter der damaligen Schätzung.