Japanischer Technologiekonzern plant Übernahme von Wuppertaler Biotech-Unternehmen

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Das Biotechnologieunternehmen AiCuris Anti-Infective Cures AG steht vor einem Eigentümerwechsel. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde eine Vereinbarung zur Übernahme durch den japanischen Technologiekonzern Asahi Kasei geschlossen. Die Transaktion soll über dessen US-Tochter Veloxis Pharmaceuticals erfolgen und ein Volumen von rund 780 Millionen Euro umfassen. Der Abschluss wird im ersten Halbjahr 2026 erwartet.
Das in Wuppertal ansässige Unternehmen wurde 2006 als Ausgründung der Bayer AG etabliert und konzentriert sich seither auf die Erforschung und Entwicklung antiviraler Therapien. Ein Schwerpunkt liegt auf Medikamenten zur Behandlung und Prävention schwerer Infektionen bei immungeschwächten Patienten. Dazu zählt unter anderem ein prophylaktisches Arzneimittel gegen ein weit verbreitetes Virus, das insbesondere bei Knochenmarktransplantationen eingesetzt wird. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an Therapien gegen verschiedene weitere Virusinfektionen.
Mit der geplanten Integration verfolgt der Käufer das Ziel, sein Portfolio im Bereich der Behandlung schwerer viraler Erkrankungen auszubauen und die eigene Forschungs- und Entwicklungsbasis zu stärken. Das Wuppertaler Unternehmen erwartet im Gegenzug zusätzliche Ressourcen für die klinische Entwicklung, einen erleichterten Marktzugang in den Vereinigten Staaten sowie eine größere internationale Reichweite bei der Versorgung von Patienten.

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