Fusion der Südhöhen-Gemeinden abgeschlossen

Daniel H/CCA


Zum 1. Januar 2026 haben sich die vier katholischen Gemeinden auf den Wuppertaler Südhöhen zur neuen Pfarrei St. Joseph Wuppertal-Ronsdorf (Südhöhen) zusammengeschlossen. Grundlage dafür waren Beschlüsse aller zuständigen Gremien aus dem Jahr 2024. Mit der Fusion bleibt die Pfarrei eigenständig und wird nicht in die künftig entstehende pastorale Großstruktur in Wuppertal-Mitte und im Westen eingebunden.
Die Leitung der neuen Pfarrei liegt bei Pfarrer Norbert Grund, der bereits am 7. September 2025 in sein Amt eingeführt worden war. Unterstützt wird er von Gemeindereferentin Theresa Hennecke sowie den Pfarrvikaren Dr. Paul Mahimadas und Benedikt Sehmetz. Die Verwaltungsleitung bleibt bei Caroline Risters, die diese Aufgabe bereits im früheren Kirchengemeindeverband wahrgenommen hat.
Die bestehenden Pfarrbüros sowie das Leitungsteam setzen ihre Arbeit unverändert fort. Auch der Pfarrgemeinderat bleibt erhalten und setzt sich weiterhin aus den bisherigen Gemeinderäten der Gemeinden St. Christophorus, Heilige Ewalde, St. Hedwig und St. Joseph zusammen. Sein Schwerpunkt liegt weiterhin auf den pastoralen Belangen der Südhöhen. Im März 2026 werden die Gemeinderäte neu gewählt. Sie entsenden jeweils zwei Mitglieder in das Leitungsteam, das zusätzlich durch einen Vertreter des Kirchenvorstandes, den Kantor der Südhöhen und die Mitglieder des Pastoralteams ergänzt wird.
Bis zur Neuwahl übernimmt der aktuelle Kirchenvorstand von St. Joseph vorübergehend die rechtlichen und wirtschaftlichen Aufgaben der fusionierten Pfarrei. Der künftig zu wählende Kirchenvorstand soll aus acht Mitgliedern aus den Gemeinden, einem Vertreter des Pfarrgemeinderates sowie Pfarrer Grund bestehen und die rechtliche Vertretung der Pfarrei wahrnehmen.
Zur Unterstützung der Arbeit vor Ort werden Ortsausschüsse eingesetzt, die insbesondere ihre fachliche Erfahrung bei der Betreuung der kirchlichen Gebäude einbringen. Dafür erhalten sie eigene Budgets, um Entscheidungen eigenständig treffen zu können und die gewachsenen Strukturen in den einzelnen Gemeinden fortzuführen.
Im Zuge der Fusion sind die vier katholischen Kindertagesstätten an die Trägergesellschaft Katholino des Erzbistums übertragen worden. An der engen Vernetzung mit den Gemeinden vor Ort ändert sich dadurch nichts. Die Einrichtungen bleiben ein fester Bestandteil des kirchlichen Angebots für Familien und der pastoralen Arbeit auf den Südhöhen.

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