Nach einem Verkehrsunfall auf der A1 am Samstagabend kam es für die Feuerwehr Wuppertal zu erheblichen Verzögerungen bei der Anfahrt zur Einsatzstelle. Der Unfall ereignete sich am 6. Dezember, als mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr Schwierigkeiten hatten, durch den stockenden Verkehr zum Unfallort vorzudringen.
Zwar konnten die ersten Einsatzkräfte zwei schwer verletzte Personen rasch versorgen, doch nachrückende Einheiten blieben im Stau stecken. Grund dafür war, dass zahlreiche Autofahrer nicht zur Seite fuhren und so keine durchgehende Rettungsgasse entstand. In einigen Fällen mussten Einsatzkräfte ihr Fahrzeug verlassen, um Verkehrsteilnehmer persönlich aufzufordern, Platz zu schaffen.
Die Feuerwehr weist erneut nachdrücklich darauf hin, dass die Bildung einer Rettungsgasse im Stau lebenswichtig ist. Bei vielen Einsätzen entscheidet sie darüber, ob Rettungsdienst und Feuerwehr schnell genug an die Unfallstelle gelangen. Auf Autobahnen mit zwei Fahrstreifen pro Richtung ist die Rettungsgasse zwischen beiden Spuren zu bilden, bei mehrspurigen Abschnitten zwischen der linken und den weiteren Fahrstreifen.
Feuerwehr mahnt Bildung der Rettungsgasse nach Einsatz auf der A1 an
Daniel H/CCA