Ein „Hahn im Korb“ für die Darwin-Nandu-Weibchen im Grünen Zoo

Copyright: Grüner Zoo Wuppertal

Die drei weiblichen Darwin-Nandus im Grünen Zoo haben unlängst männliche Gesellschaft bekommen: Am 19. März reiste ein fast 5-jähriger Hahn aus dem Zoo Riga in Lettland nach Wuppertal. Die vier Darwin-Nandus sollen im Grünen Zoo zukünftig für Nachwuchs sorgen.
Seither erkundet der Darwin-Nandu-Hahn zusammen mit den drei Hennen die weitläufige Anlage. Auch die weiteren Mitbewohner, die Vikunjas und die Großen Maras, die mit den Darwin-Nandus zusammen auf der Patagonien-Anlage leben, hat der Neuankömmling bereits kennengelernt.

Darwin-Nandus, nach dem britischen Naturforscher Charles Darwin, die auch als Kleine Nandus bekannt sind, sind sogenannte Laufvögel und somit komplett flugunfähig. Dafür können sie jedoch Laufgeschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern erreichen.
Der Darwin-Nandu hat ein graues oder grau-braunes Gefieder und ist mit etwa 90 Zentimeter Rückenhöhe bei Männchen kleiner als der Große Nandu. Das Gewicht eines Darwin-Nandus beträgt etwa 15 bis 25 Kilogramm.

Vom Großen Nandu ist der Darwin-Nandu durch die weiße Fleckung des Rückengefieders zu unterscheiden. Diese ist beim Hahn ausgeprägter als bei der Henne, bei Jungvögeln fehlt sie ganz. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Südamerika im Süden von Argentinien und Chile sowie in den Hochanden, wo sie Strauch- und Buschsavannen bewohnen. Nach der Paarung legen alle Weibchen ihre Eier in ein gemeinsames Nest. Danach ist allein das Männchen für das Ausbrüten der Eier und die Versorgung der Küken verantwortlich.

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